Archiv für März, 2008

Was muss noch zusätzlich installiert werden?

Generell bringt Ubuntu viele Softwarepakete mit der Grundinstallation mit. In der Grundinstallation unteranderem folgende Programme enthalten:

  • Open Office – ein Programm wie Mircosoftoffice welches ein Textprogramm wie Word, ein Tabellenprogramm wie Excel, ein Präsentationsprogramm wie Powerpoint und ein Datenbankprogramm wie Access enthält
  • Evolution – ein Emailprogramm mit Kalenderfunktion wir man es von MS Outlook kennt
  • Firefox – der bekannte Webbrowser
  • Pidgin, ein Messenger der vielen Protokolle wie ICQ und MSN beinhaltet
  • Gimp – ein Bildbearbeitungsprogramm welches mit Paint.net vergleichbar ist
  • Totem Videoplayer – mit dem Windows Media Player vergleichbar
  • und viele mehr

Um Ubuntu jedoch zum vollwertigen Windowsersatz zu machen, muss man einige Programme zusätzlich installieren, welche alle über den Paketmanager oder unter Anwendungen->Hinzufügen/Entfernen verfügbar sind. WICHTIG: Um zusätzliche Installationen zu machen, muss eine Internetverbindung bestehen, da die aktuellsten Softwarepakete direkt aus dem Netz geladen und installiert werden. Es sei denn Ihr besitzt eine DVD mit der aktuellsten Version!

Musik und Video

Um Ubuntu zum vollwertigen Media-Betriebssystem zu machen müssen unteranderem ein paar Codecs installiert werden, da diese (wie z.B. der MP3 Codec) nicht in der Grundinstallation enthalten sind. Hierzu installiert Ihr folgendes:

GStreamer ffmeg video plugin – ermöglicht euch das hören von MP3s, WMV Dateien, MPEG Dateien und viele mehr

Audacious – ein Player mit Winamp zu vergleichen

Amarok – ein genialler Player der iTunes von Apple ähnlich ist. Hier habt Ihr unteranderem eine Mediencollection, welche den PC nach allen Musikstücken automatisch scannet und zum Wiedergeben anzeigt. Außerdem steht euch die Funktion des Podcastempfangs zur Verfügung und bei bestehender Internetverbindung wird zu jedem Titel / Interpreten unter „Context“ Informationen zum Interpreten von Wikipedia geladen. Habt Ihr außerdem K3B installiert, könnt Ihr eure Musiksammlung direkt brennen.

K3B – ein Brennprogramm wie Nero

Internet & Email

Um das Internet gut zu nutzen, solltet Ihr folgende Programme installieren:

Skype – VoIP Software, welche auch als Messenger genutzt werden kann. Videotelefonie ist auch möglich. Skype ist nicht in den Paketquellen enthalten, kann aber hier runtergeladen werden. Nach dem Download könnt Ihr Skype über den Paketmanager installieren.

Thunderbird – meiner Meinung nach besser als Evolution. Thunderbird ist ebenfalls ein Emailprogramm welches in den Paketquellen vorhanden ist. Thunderbird liefert über die Website viele nützliche Add-Ons.

Macromedia Flash Plugin – um die Darstellung von Internetseiten zu optimieren bzw. bei Seiten mit Flash Plugins die Darstellung zu ermöglichen.

Desktop & Grafik

Um Ubuntu’s grafische Oberfläsche optimal zu konfigurieren, solltet Ihr folgende Programme installieren

Advanced Desktop Effect Settings – dieses Programm macht Ubuntu aus grafischer Sicht zum vollwärtigen Vistaersatz. Siehe diverse Ubuntu Video’s auf YouTube.

Art Manager – mit diesem hilfreichen Programm könnt Ihr leicht Hindergründe, Ordnerlayouts und viele andere Bilder zum tunen von Ubuntu runterladen und installieren

Splash Screen – damit könnt Ihr den Ladebildschirm zwischen der Anmeldung und dem Dektop (nach dem System hochgefahren ist) grafisch optimieren.

Screenlets – Screenlets sind wie die unter Windows bekannten Widgets. Damit könnt Ihr euch eine Uhr, das Wetter, einen Kalender und viele andere nette Screenlets auf den Desktop laden bzw. diese in den Desktop intigrieren.

Ich denke, daß ich bei weitem nicht alle nützliche Zusatzsoftware hier aufgeführt habe. Die oben genannten solltet Ihr jedoch auf jedenfall installieren, da wie ich finde diese ein Muss sind.

Weitere Tipps zu zusätzlicher Software findet Ihr unter Wikis bei Ubuntuusers.de

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Die Installation


Die Installation von Ubuntu
Ubuntu installieren ist wirklich kinderleicht. Zunächst müßt Ihr euch natürlich eine aktuelle Ubuntu Linux Version besorgen. Dies kann man sich entweder bei http://www.ubuntu.com kostenlos auf einer CD bestellen, oder Ihr ladet euch die neueste Version einfach unter http://www.ubuntuusers.de herunter (ca.700 MB). Nach dem Download müßt Ihr die ISO-Datei auf eine CD brennen. Habt Ihr dies gemacht, könnt Ihr mit der Installation los legen, jedoch solltet Ihr folgendes beachten:

  • Ubuntu kann unter Windows problemlos installiert werden. Es ist jedoch zu empfehlen, alle Daten vorher zu sichern, da bei der Installation auch mal was schief gehen kann. Bei mir hat jedoch alles prima geklappt.
  • Ihr solltet die Installation mit einer bestehenden Internetverbindung machen, da neueste Updates dann direkt runtergeladen werden können. Außerdem muss man nach der Hauptinstallation noch einige Extrainstallationen machen, wobei die Softwarepakete heruntergeladen werden müssen

Nach dem Ihr die CD eingelegt habt und euer PC von der CD aus bootet, läuft das System zunächst direkt von der CD als Live-Version. Ihr könnt euch Ubuntu erst einmal in Ruhe angucken, wobei alle Features nur nach vollständiger Installation nutzbar sind. Die Installation könnt Ihr nun direkt vom Desktop euer Live-Version starten.

Schritt 1 der Installation: Ihr wählt die Sprache aus
Schritt 2: Auswahl der Zeitzone
Schritt 3: Tastatureinstellung – da es weltweit unterschiedlich Tastaturen gibt, müßt Ihr eure Tastatur auswählen. Die richtige wäre hier „Germany Eliminated Dead Keys“
Schritt 4: Auswahl der Partition auf der Ubuntu installiert werden soll.
Hier könnt Ihr auswählen, ob freier unpartitionierter Speicher genutzt werden soll, oder ob Ihr eine vorhandene Partition teilt. Meißt hat mann keinen freien Speicher mehr und muss die Partition teilen. Es ist hierbei zu empfehlen, nicht die Partition zu teilen auf der Windows installiert ist, sondern auf einer anderen Partition. Man kann nun mit einem Schieberegler die Partitionsgröße einstellen.
Anschließend kommt man in das Menu „Partition vorbereiten“.
WICHTIG: Für die Partition, auf die Ubuntu installiert werden soll, muss als Mount Point / (bedeutet „Root“) ausgewählt werden, sonst beschwert sich das Installationsprogramm, dass keine Root-Partition festgelegt wurde. Dazu klickt man zuerst auf die Partition auf die Ubuntu installiert werden soll, anschließend auf „Edit partition“ und wählt dann als „Mount Point“ / .
Schritt 5: Benutzerdaten übernehmen – hier könnt Ihr Benutzerdaten von anderen Linuxinstallationen übernehmen. Hier gehe ich jedoch nicht näher darauf ein, da in den meißten Fällen vorher keine Linuxinstallation erfolgt ist.
Schritt 6: Benutzerdaten erstellen
Schritt 7: Überprüfen und Auswahl, hier bekommt man noch einmal eine Zusammenfassung der zuvor eingegebenen Einstellung die man überprüfen kann und notfalls etwas ändern kann, indem man „zurück“ geht.
In Klick auf „Install“ führt nun die Installation durch. Danach ist ein Neustart erforderlich, bei dem man die CD entfernen muss.

Die Installation ist wirklich spielend einfach. Probiert es aus, es wird sich lohnen! Mehr support zum Thema Ubuntu installation findet Ihr hier

Im nächsten Blog erfahrt Ihr, welche Pakete Ihr zusätzlich installieren müßt, um Ubuntu zu eurem vollwertigem Vistaersatz zu machen.


Ubuntu Linux, die Vista Alternative

Ubuntu Linux – die kostenlose Alternative zu Vista

Ubuntu ist eine kostenlose Linux Distribution, die Windows Vista oder XP in nichts nachsteht. Linux hat den immer noch den Ruf kompliziert zu sein und ein treiberarmes Betriebssystem zu sein. Diesen Ruf hat Linux zu unrecht. Linux ist weder kompliziert noch Treiberarm. Von der Treibervielfalt können Vista-User sogar nur träumen. Ich habe Ubuntu auf meinem Rechner installiert und alle Geräte hat das System sofort erkannt. Wer einen langsamen Rechner hat oder einfach die Nase voll von Windows und seinen Macken hat, sollte Ubuntu Linux einmal ausprobieren. Ubuntu Linux ist spezial für Windowsumsteiger sehr einfach und es gibt von der Ubuntu-Community viel Unterstützung wie ich in diesem Blog zeigen möchte. Aber nun mal langsam und von Grund auf.

Wer und was ist Ubuntu?

Mark Shuttleworth, Gründer von Canonical Limited ist Sponsor des Ubuntu-Projektes. Wir wollen Ihn an der Stelle mal den Bill Gates von Linux nennen, ob wohl er vielleicht etwas dagegen haben könnte. Seit 2004 investiert Shuttleworth nun schon sein Geld in ein Entwicklerteam um Ubuntu immer besser und gesellschaftfähiger zu machen. Ein wahrer Held für Linux Fans, wenn man bedenkt, daß Linux eine kostenlose Software ist.

Nun ja, was heißt eigentlich Ubuntu? Ubuntu ist ein afrikanischer Begriff und bedeutet „Menschlichkeit gegenüber Anderen“. Die Ubuntugrundsätze sind einfach: freie Software für alle und Verbreitung in aller Erdteile.

Nun ja, überzeugt euch selbst von Ubuntu Linux. Rechts findet Ihr Filme und Links zu Ubuntu, wo Ihr euch das Betriebssystem herunterladen könnt. Weitere Posts in denen ich euch erkläre wie ich zu Ubuntu gekommen bin und wie meine Installation gelaufen ist und die weitere Entwicklung von Ubuntu auf meinem Rechner, folgen.

Ubuntu – Linux für Menschen