Autor-Archiv

Spotify – neue App für’s iPad

Spotify hat eine neue angepasste App für’s iPad veröffentlicht. Golem.de hat sich diese angeschaut und ein kurzes Video dazu gemacht.

http://video.golem.de/player/videoplayer.swf?id=7915&autoPl=false

Advertisements

Wunderlist in Ubuntu installieren

Wunderlist ist ein schönes Programm um Aufgaben zu verwalten. Da es auf allen Plattformen (Windows, Mac, Linux, Android, iOS, Windows Phone) verfügbar ist, ist die Aufgabenverwaltung überall und mit jedem gängigen Gerät möglich.

Die Installation unter Ubuntu 11.10 muss jedoch manuell durchgeführt werden, da Wunderlist in 11.10 nicht im Softwarecenter verfügbar ist. Da ich selber nach einer Anleitung im Web gesucht habe und auf eine englischsprachige gestoßen bin, hier nun meine deutsche Zusammenfassung:

(mehr …)


Spotify vs. Simfy – zwei Musikstreamingdienste im Vergleich

Der technische Fortschritt hat uns in das Zeitalter der Cloud gebracht. Fotos, Dokumente und Video’s muss man heutzutage nicht mehr auf lokalen Medien speichern. Seit einiger Zeit gibt es sogar legale Wege, Musik auf den Rechner, Tablet oder das Smartphone gestreamt zu bekommen, wodurch man nicht einmal mehr lokale Medien benötigt, um Musik zu speichern. Das ganze kann man dann noch in Playlisten ala iTunes organisieren und kann diese Musik sogar offline für unterwegs verfügbar machen und das ganze zu einem fairen Preis.

Ich habe mich mit zwei Musikstreamingdiensten befasst. Simfy, welchen es schon etwas länger auf dem deutschen Markt gibt, und Spotify, welcher seit Anfang März in Deutschland verfügbar ist. Beide Dienste verfügen über mehr als 16 Mio Songs und täglich kommen viele hinzu. Ich habe mir beide Dienste aus der Sicht eines Multiplattform-Users angeschaut, also als Nutzer, der mehrere Betriebssysteme nutzt.

(mehr …)


Datensicherung in der Cloud mit Déjà Dup

Ich habe mir einmal die in Ubuntu 11.10 integrierte BackUp-Lösung Déjà-Dup angeschaut. Mit Hilfe dieses kleinen aber nützlichen Tools wird die Datensicherung in Ubuntu kinderleicht. Dank Ubuntu One kann der Nutzer seine Datensicherung direkt in die Cloud machen und so schnell eine Wiederherstellung der Daten einrichten.
Aber eins nach dem anderen ….

Déjà Dup ist nach der Installation von Ubuntu 11.10 bereits mit installiert. Dieses findet Ihr unter System -> Datensicherung.Mit einem Klick auf „Datensicherung“ öffnet sich nun folgendes Fenster:

Déjà Dup in Ubuntu – die Übersicht

Die Übersicht: 

Hier sieht man nun die Grundeinstellung des BackUp und hat die Möglichkeit, diesen zu aktiveren oder zu deaktiveren. Des weiteren bietet die Übersicht Informationen über den Ort der Datensicherung, die inkludierten Ordner, Ordner welche nicht mit gesichert werden sollen, die letzte Sicherung sowie eine Information über eine automatische Datensicherung.

Der Speicher – wo soll die Sicherung hin

 

 

 

 

 

 

In diesem Fenster wird nun bestimmt, wo das BackUp gespeichert wird. Eine sehr praktische Funktion wird hier von Ubuntu mitgeliefert: mittels Ubuntu One lassen sich alle Daten in der Cloud sichern. Dazu wird lediglich ein Ubuntu One Account benötigt, welches mit einem Speicher von 5GB kostenlos ist. Der „Ort der Datensicherung“ ist hier bereits mit Ubuntu One voreingestellt. Neben dem voreingestellten Ubuntu One Ordner lassen sich auch weitere Web-Dienste (FTP, WebDAV), sowie ein Ort im Netzwerk, lokal oder andere Orte wie z.B. ein USB-Stick oder eine externe Festplatte auswählen.


Die Order – was soll gesichert werden?

 

 

 

 

 

 

In dem Reiter „Ordner“ hat man nun die Möglichkeit auszuwählen, welche Ordner gesichert werden sollen und welche von der Sicherung ausgeschlossen werden sollen. Über das „+“ Symbol fügt man Ordner hinzu. Voreingestellt ist der gesamte persönliche Ordner. Möchte man, dass alle Daten in diesem Ordner gesichert werden, so muss man sich im Klaren seien, dass Video’s, Bilder sowie Musik sehr groß sind und bei einer Sicherung in der Ubuntu One Cloud je nach Datenverbindung sehr lange dauern kann. Des weiteren können mit Video’s, Bildern und Musik die kostenlosen 5GB schnell aufgebraucht sein. Es empfiehlt sich, in solch einem Fall die Sicherung auf eine externe Festplatte zu machen. Sofern man diese Daten eh schon auf einer externen Festplatte speichert und nur Dokumente und andere Ordner mit wenig Volumen sichern möchte, empfiehlt sich Ubuntu One.

Der Zeitplan – wann und wie oft soll gesichert werden?

 

 

 

 

 

 

In diesem Reiter kann der Nutzer nun die Regelmäßigkeit der Sicherung einstellen und bestimmen, wie lange eine Sicherung auf dem gewählten Laufwerk (Sicherungsort) behalten bleiben soll. Die Sicherung läßt sich von täglich bis hin zu monatlich einstellen.

Die Sicherung aktivieren

Sobald man alle Reiter durchgearbeitet hat und die persönlichen Einstellungen für die Datensicherung hintersich gebracht hat, bleibt nur noch ein Schritt über. Die Aktivierung der Sicherung. Dazu kehrt man in die Übersicht zurück und legt den Hebel „Automatische Sicherung“ um, sodass dort der Status auf „an“ angezeigt wird. Sobald man die Sicherung aktiviert hat, wird der Nutzer nun noch gefragt, ob die Sicherung mit einem Passwort versehen werden soll oder nicht. Diese sieht dann wie folgt aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

Sofern man eine Sicherung wiederherstellen möchte, wird man nach einem Passwort gefragt, falls man an die Sicherung mit einem versehen hat.

Fazit:  Mit Déjà Dup wird die Datensicherung unter Ubuntu sehr einfach. Es werden keine komplizierten Tools benötigt und mit der Möglichkeit die Daten in der Cloud zu sichern, schwimmt Ubuntu/Déjà Dup auf der Welle des CloudComputing vorne mit.


Minitube – eine Youtube App für Ubuntu

Es befinden sich mittlerweile einige kleine Programme im Ubuntu Software Center.
Diese können mit unter ganz nützlich sein. So zum Beispiel das Programm „Minitube“, mit welchem sich ohne Flash Videos von Youtube anschauen lassen. Dies kann zum Beispiel bei Notebooks sehr praktisch sein, da ein Flashvideo sehr auf die Leistung des Akkus geht. Nicht so bei Minitube.

Installation: 

Minitube steht im Ubuntu Software-Center zum Download bereit. Einfach installieren und los gehts! Hinweis: nach meinem Geschmack gehört dieses Programm an den Unity-Starter, damit man schnell und ohne Suche Minitube starten kann.

Die Nutzung:

Minitube läßt sich relativ einfach benutzen. Startet man das Programm, so öffnet sich direkt die Suchmaske.

In der Übersicht läßt sich nun ein Video nach „Keyword“, also Stichwort, sowie ein Youtube „Channel“ suchen. Frühere Suchen erscheinen in einer Art Chronik ebenfalls
auf dem Startbildschirm von Minitube.

Nachdem man das zu suchende Keyword oder Channel eingegeben hat, startet man die Suche nach einem Video mit der Betätigung der Enter-Taste oder indem man auf watch klickt. Hierbei ist mir der einzige Punkt aufgefallen, an dem ich etwas zu kritisieren habe: sobald man mit Enter oder mit Klick auf „Watch“ sucht, startet das erste Video, welches Minitube findet. Nur mit Betätigung der Pause-Taste kann man in Ruhe nach unten scrollen und ein Video aussuchen.

Sofern ein Video in unterschiedlichen Auflösungen bei Youtube verfügbar sind, läßt sich dies auch bei Minitube einstellen. Die Auflösung des Videos wird in Minitube unten rechts angezeigt. Sofern ein Video mit mehreren Auflösungen verfügbar ist, lassen sich diese mit einem Klick auf die derzeitige Auflösung über ein Dropdown-Menü auswählen. Diese Funktion ist sehr nützlich und eigentlich auch Pflicht in einem Youtube-Programm, da man bei mobiler Nutzung mit einer schlechten Datenverbindung nicht unbedingt warten möchte, bis sich das Video in HD Qualität vollständig geladen hat.

Fazit:

Nettes kleines Tool, was unkompliziert und sehr praktisch ist. Diese App ist kein vollwertiger Youtube Ersatz, da man lediglich nach Video’s suchen kann. Weitere Funktionen wie sie von Youtube selber bekannt sind, fehlen leider. Es wäre schön, wenn der Nutzer sich mit seinem Nutzerkonto anmelden könnte und somit Zugriff auf Favoriten und abonnierte Känale hätte.


Cairo Dock – Startleiste mit Stil

GNOME gilt allgemein als ein sehr übersichtlicher Desktop. Mit dem GNOME-Menu kann man unter „Anwendungen“, „Orte“ und „System“ alle Programme, Systemanwendungen und Dateien einfach und schnell finden. Wer jedoch seinen Desktop grafisch etwas aufpolieren möchte und neben tollen Effekten auch eine Startleiste mit Stil möchte, für den ist ein Dock genau das Richtige. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel das Cairo-Dock vorstellen. Das Cairo-Dock ist eine Startleiste, welche sich mit zusätzlichen Plugins erweitern lässt. Neben der schönen Optik, gibt es viele sehr nützliche Plugins, auch Applets genannt, die den Desktop nicht nur grafisch aufwerten, sondern auch funktioneller machen.

Die Installation:

Das Cairo-Dock läßt sich aus der Paketverwaltung oder bei Ubuntu aus dem Software-Center installieren. In letzterem sucht man nach dem „cairo-dock“ und installiert die Anwendung GLX-Dock (Cairo-Dock mit OpenGL). In der Synaptik-Paketverwaltung wählt man das Paket „cairo-dock“ sowie die dazugehörigen Erweiterungen aus. Nach der Installation läßt sich das Cairo-Dock unter Anwendungen ->Zubehör- >Cairo-Dock starten. Um das Dock automatisch beim Einloggen zu starten, fügt man unter “System->Einstellungen->Startprogramme“den Autostart mit dem Befehl „cairo-dock“ hinzu oder sichert die aktuelle Sitzung mit laufendem Cairo-Dock.

Die Einstellungen:

Unter „Einstellungen“ (rechter Mausklick) ist das Verhalten, die Erscheinung, die Erweiterungen (Plugins/Applets) und die Themen konfigurieren. Letzteres läßt sich auch über „Themen verwalten“ konfigurieren, dazu später aber mehr. Das Verhalten das Docks lässt sich den eigenen Wünschen anpassen. So ist es möglich, das Dock zum Beispiel am linken oder rechten Bildschirmrand des Desktop zu platzieren, wenn man es nicht wie voreingestellt am unteren Bildschirmrand haben möchte. Des weiteren ist die Sichtbarkeit des Docks konfigurierbar. Da das Dock nicht stetig benötigt wird, gibt es die Funtkion der automatischen Ausblendung des Docks. Bewegt man die Maus vom Dock weg, wird dieses ausgeblendet, bewegt man die Maus über das Dock, wird dieses wieder eingeblendet.

Über den Reiter „Erscheinung“ lassen sich die Symbole sowie die Ansicht des Docks individuell einstellen. So ist die Größe der Symbole beispielsweise dem Bildschirm anpassbar oder die Ansicht des Docks lässt sich voneiner 3D-Fläche zu einem Karussell einstellen.Die Applets lassen sich im Reiter der  Erweiterungen konfigurieren. Darauf werden wir später noch genauer eingehen.

Das Aussehen:

Cairo-Dock bringt gleich ein Dutzend Themen mit, welche sich über das Konfigurationsmenu auswählen lassen. Mit einem rechten Mausklick auf das Cairo-Dock kann man unter „Einstellungen->Themen“ oder unter „Themen verwalten“ das Aussehen des Docks mit den vorhandenen Themen anpassen und diese auch bewerten. Bis auf das Thema „default“ befinden sich alle Themen welche zur Auswahl stehen, im Internet. Man benötigt also eine Internetverbindung um diese Themen lokal zu installieren. Bei Auswahl eines Themas, wird auf der rechten Seite des Menufensters eine Vorschau angezeigt. Mit einem Klick auf „Anwenden“ wird das Thema heruntergeladen und lokal installiert.


Webcams.travel – über Google Earth auf Webcams zugreifen

Du möchtest wissen, wie es gerade jetzt woanders auf der Welt aussieht? Oder Du bist aus deinem Heimatort weggezogen und hast ab und zudas Bedürfniss zu gucken, wie dort gerade das Wetter ist? Im digitalen Zeitalter stellt dies lange kein Problem mehr dar. An dieser Stelle möchteich einmal das Add-On „webcams.travel“ vorstellen, welches ermöglicht, Webcams weltweit über GoogleEarth zu betrachten.

Auf der Website von webcams.travel findet Ihr das Add-On für Google Earth, sowie ein eingebundenes YouTube Video, welches aufzeigt, wie sich das Add-On installieren läßt. Eigentlich ganz einfach, Add-On herunterladen und mit Google Earth öffnen. Sobald Ihr dieses Add-On installiert habt, findet man dieses unter der Ebene „Galerie“ wieder. Um „webcams.travel“ zu aktivieren, muss nun der Harken davor gesetzt werden. Von nun an werden Webcams in Google Earth mit dem „webcams.travel“-Symbol angezeigt. Dies sieht dann wie folgt aus:

Um sich eine Webcam nun anzuschauen, klickt man auf eines dieser Symbole (welche eine Beschreibung liefern, sobald man mit der Maus über dieses geht) und die Webcam öffnet sich in einem Fenster, wie von anderen Add-Ons unter Google Earth bekannt.

Dies sieht dann wie folgt aus:

Klickt man nun mit der linken Maustaste auf das Bild der Webcam, öffnet sich die Website der Webcam im Google Earth Browser. Dort gibt es weitere Informationen über diese Webcam, wie zum Beispiel das aktuelle Wetter und eine Webcam Beschreibung. Bei „webcams.travel“ registrierte Nutzer können zudem diese Webcam noch bewerten. Da dies ein kostenloses Add-On ist, hat man leider auch viel Werbung auf dieser Seite. Das Ganze sieht dann wie folgt aus:

Fazit: dieses Add-On sollte man haben! Die Werbung auf der Webcam-Website ist zwar etwas nervig, jedoch gewöhnt man sich daran. Wer ein Handy oder Tablet mit Android hat, kann sich die kostenlose App „Worldscope“ von“webcams.travel“ herunterladen. Diese App ist einfach gestrickt und greift auf die selben Informationen zu, wie dieses Google Earth Add-On. Für das iPhone heißt die App „WorldView“ und für Windows 7 Phones „WorldCam“.