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Touchdown – wieder zu Hause

Wir Ihr mitbekommen habt, habe ich meine Berichterstattung unterbrochen, was daran lag, dass ich irgendwie nicht dazu gekommen bin….

Nach nun anderthalb Wochen bin ich seit Donnerstag Mittag nun wieder zu Hause. Nachdem ich das Land von West nach Ost, mit dem Flieger und dem Auto einmal durchquert habe, ist mein Fazit: geiles Wetter, die besten Burger, geniale Basketballer, aber ich bin doch froh, hier zu Hause  zu sein.Neben dem Wetter, hat mich das TV Programm eigentlich am meisten faziniert. Ständig kann man sich live irgendwelche NBA Spiele anschauen. Außerdem habe ich ohne Ende Ford Mustang Shelby gesehen, bin Porsche gefahren und neben der Arbeit habe ich auch viel von den Städten gesehen. LA hat mich nicht so beeindruckt, wie ich gedacht hätte. San Francisco dagegen hat meine Erwartungen übertroffen und Boston ist aufgrund der Historie sehr europäisch. In Sachen essen muss ich sagen, dass die Amis wirklich die besten Burger und Steaks machen, aber mein gutes deutsches Frühstück habe ich sehr vermisst, denn die Amis haben nur den fettigen Mist von den britischen Inselaffen im Angebot!

Ach ja, shoppen ….. CK Jeans 29 USD, Ed Hardy Jeans 50 USD, CK Gürtel 14 USD uvm. Nächstes Mal muss ich wirklich mit ner leeren Reisetasche hin fliegen, denn ich habe außerdem noch in jeder Stadt irgendwelche NBA T-Shirts gekauft und die Reisetasche ist auf der Rückreise geplatzt. Naja, vielleicht bekomme ich ja nächstes Jahr nochmal die Gelegenheit, in den USA shoppen zu gehen.

Eins kann ich nur sagen, ein ausgiebiger Urlaub sind die USA schon werd, besonders die Westküste (auch wegen dem Wetter).

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Spielvorstellung: Open TTD und World of Goo

OpenTTD – Open Transport Tycoon

Viele werde den Spieleklassiker aus den 90igern noch kennen. In Transport Tycoon gründet man seine eigene kleine Transportfirma und versucht diese zu
eins der größten Transportunternehmen auszubauen. Ob per LKW, Zug, Schiff oder Flugzeug, bei Transport Tycoon konnte man mit allen Transportmitteln sein Geld verdienen.

Mit OpenTTD wurde dieser Klassiker auf das Linuxsystem portiert. Wer auf aufwendige Grafik verzichten kann und Wirtschaftssimulationen mag, für den ist OpenTTD sicherlich das richtige.

Wer mehr über dieses Spiel und über die Installation von Open Transport Tycoon erfahren möchte, findet in der Ausgabe 03/2009 des Yalm Magazin einen ausführlichen Artikel über OpenTTD. Zu diesem Artikel geht es hier entlang:
Artikel Yalm 03/2009 OpenTTD

World of Goo

Ein weiteres lustiges Spiel, welches auch für Linux verfügbar ist, ist World of Goo. Hierbei handelt es sich um ein kommerzielles Puzzelspiel, wobei man Goo-Bälle miteinander verbinden muss, um weitere Goo-Bälle zu einem Ziel zu befördern. Dies hört sich einfach an, ist es aber nicht. Mit allen physikalischen Gesetzen bestückt, erscheinen einige Aufgaben dem ungeübten Spieler als unlöslbar. Jedoch macht Übung den Meister und man hat ziemlich schnell den Dreh raus. Kombiniert mit guter Musik und lustigen Geräuschen, ist World of Goo ein echtes Highlight unter den Linux spielen.

Auch über dieses Spiel wurde ausführlich in der Yalm- Ausgabe 03/2009 berichtet. Den Artikel gibt es hier.

Hinweis: World of Goo gibt es als spielbare Demoversion. Die Vollversion kann man beim Hersteller für kleines Geld kaufen.


Virtual Box jetzt mit USB-Unterstützung

Die freie Virtualisierungssoftware VirtualBox von Sun Microsystems kommt mit der neuen Version 2.1 und einigen neuen und guten Erweiterungen. Neben einer hardwarebasierenden 3D Unterstützung ist nun auch das einbinden von USB-Schnittstellen kein Problem mehr.

Die neue Version von VirtualBox gibt es noch nicht in den Ubuntu-Paketquellen. Auf der Website von VirualBox www.virtualbox.org läßt sich die kostenlose Version für den Linux-Host herunterladen und über den GDebi Paket-Installer installieren.

Ich selber habe Windows XP in einer virtuellen Maschine laufen und mit der neuen Version war es mir sogar möglich, meine externe Festplatte einzubinden und zu formatieren.

Für Nutzer von Linux, die Nokia-Handy’s besitzen und ist die neue Version auch sehr interessant, da man nun die Nokia PC Suite in einer virtuellen Windows XP Maschine installieren kann und über die neue USB-Schnittstelleneinbindung sein Handy mit der PC Suite verbinden kann. Sicherlich werden auch andere PC Suiten für andere Handys laufen, ich selber habe aber nur die Nokia PC Suite getestet.

Also, es lohnt sich auf jedenfall die alte Version von Vbox zu deinstallieren, von der Website die neue Version zu downloaden und zu installieren, sowie die virtuelle Maschine neu aufzusetzen.


Im Notfall – Yalm erklärt was zu tun ist

Das freie Linux Magazin Yalm hat in der aktuellen Ausgabe einen sehr interessanten und für den Neuling unter den Linuxnutzern sehr
hilfreichen Artikel veröffentlicht.

Zwar gibt es unter Linux keinen Bluescreen wie unter Windows,
jedoch kommt es hier und da mal zu vereinzelten Programmabstürzen.
In dem Artikel „Im Notfall“ wird auf die bekanntesten Probleme
eingegangen und wie man dagegen vorgehen kann.

Normalerweise möchte ich nicht direkt Werbung machen, aber da ich keine Artikel kopieren möchte (und selber für Yalm schreibe), diesen Artikel meinen Lesern aber nicht vorenthalten möchte, mache ich an dieser Stelle einmal Werbung.

Die aktuelle Ausgabe gibt es unter folgendem Link zum Download


MediaPlayer/Musikbrowser Songbird erschienen – Mozilla bringt einen neuen!

Was der Windows Mediaplayer unter Windows kann, können Linux Mediaplayer schon lange.
Selbst Musikbrowser wie iTunes von Apple sind nicht unschlagbar. Mit Rythmbox oder Amarok
lässt sich iTunes unter Linux ersetzen.

Auf Rythmbox bin ich bereits eingegangen, auf Amarok möchte ich bewusst momentan nicht

eingehen, da ich Amarok unter Gnome nicht nutze und mit den Funktionen die Rythmbox mitbringt,
sehr zufrieden bin. Wer jedoch an Amarok interessiert ist, dem steht es frei sich auf der Projektseite
von Amarok zu informieren. Amarok ist kürzlich in der 2 Version (Amarok 2) erschienen.

Mit Songbird 1.0 hat Mozilla nun nach drei Jahren Entwicklungszeit einen eigenen Musikbrowser und
Mediaplayer veröffentlicht. Die erste stabile Version gibt es in 49 Sprachen kostenlos auf der Projektseite
von Sunbird
zum Downloaden oder als .deb-Paket bei getdeb.net.


Bis dato bin ich noch nicht dazu gekommen, Songbird zu testen. Jedoch wollte ich meinen Lesern dieses neue Programm
von Mozilla nicht vorenthalten. Ich muss sagen, auf den ersten Blick sieht Songbird sehr schick aus. Mit zahlreichen Add-Ons
soll sich Songbird ähnlich wie Firefox erweitern lassen. Unteranderem soll es auch viele Skins geben, womit der Nutzer
dem Aussehen von Songbird sein eigenen Stil verleihen kann.

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir meine sehr aktiven Leser, sofern den Songbird schon ausprobiert wurde, eine Email mit
einem kleinen ersten Eindruck schicken. Ich selber werde mich, wenn die Zeit da ist, mit Songbird befassen und hier auch meine
Bericht dazu veröffentlichen. Email könnt Ihr an: contactstefan@email.de schicken.


Mit Screenlets den Desktop beleben

Was unter Windows Vista als Widgets/Gadgets (Bild rechts) bekannt ist, gibt es unter Linux schon lange. Screenlets heißen die kleinen Zusatzprogramme, die den Desktop beleben und schmücken. Microsoft hat sich dies von Linux und Mac OS abgeschaut und in Windows Vista eingebaut.

Ubuntu bringt in den Paketquellen den Screenlet-Manager mit, mit welchem sich die kleine Hilfsprogramme für den Desktop starten und bearbeiten lassen, sowie neue Screenlets (die man z.B. im Internet findet) installieren lassen. Um den Screenlet-Manager zu installieren, muss man in der Paketverwaltung (Synaptic-Paketverwaltung) das Paket „Screenlets“ installieren und schon läßt sich der Desktop beleben. Es empfiehlt sich, den Screenlet-Manager (Bild unter diesem Absatz) im Panel mit starten zu lassen (show daemmon in tray), damit man schnell und einfach seine Screenlets verwalten kann.

Im Screenlet-Manager sind bereits sehr viele nützliche Screenlets vorhanden. So zum Beispiel die Uhr (Clock), der Kalendar oder ein Sysmonitor, welcher den aktuellen Zustand des Systems anzeigt. Einzelne Screenlets lassen sich vom Screenlet-Manager starten und setzt man einen Harken bei „Auto start on Login“, starten die ausgewählten Screenlets bei jedem Systemstart automatisch mit.

Gestartete Screenlets lassen sich, wenn man den Mauszeiger über den Screenlet bewegt, mit Klick der rechten Maustaste beliebig in Größe, Thema und anderen Eigenschaften wie z.B. Transparenz konfigurieren. Im Beispiel rechts sind die beiden Screenlets „Weather“ und „Pidgin“ gestartet. Weather zeigt das Wetter der kommenden 5 Tage an und Pidgin zeigt die Online-Kontakte des dazugehörigen Instant Messenger „Pidgin“ an. Beide sehr nützlich, wobei das Screenlet „Pidgin“ die Onlinewelt sogar vereinfacht, da man nicht andauernd die Buddy-Liste öffnen muss, um zu sehen wer online ist und wer nicht mehr.

Diese Mini-Hilfsprogramme lassen sich auf den Desktop „kleben“ und sind damit ein Teil des Hintergrundes. Wichtig dabei: unter „Klick rechte Maustaste -> Window-> Keep above“ darf der Harken nicht gesetzt sein, da das Screenlet sonst immer im Vordergrund ist.

Unter http://www.gnome-look.org findet man vielen weitere Screenlets, welche man downloaden und über den Screenlet-Manager installieren kann. Darunter findet man viele bereits bekannte Screenlets, welche sich nur in der optischen Erscheinung unterscheiden, sowie komplett neue Screenlets, welche von Entwicklern auf Gnome Look freigegeben wurden. Oftmals passt die Farbe oder Form eines Screenlets nicht zum aktuellen Hintergrundbild oder Desktop-Theme. Dazu ist diese Seite sehr nützlich, da man hier viele Screenlets in allen Farben und Formen findet und sicher auch etwas für den eigenen Desktop findet.

Also, es gibt eigentlich keinen Grund, einen unbelebten Desktop zu haben. Die Zeiten, in denen man Dateien lose auf dem Desktop speichert, sind eh vorbei und man hat eine Menge Platz, so nützliche Miniprogramme wie das aktuelle Wetter oder die Onlinekontakte fest auf dem Desktop zu verankern!

Weitere Informationen sowie eine Installationsanleitung findet mein in den Wikis von Ubuntuusers.


Windows-Programme unter Linux mit Wine, CrossOver & Co.


Wer kennt die Problematik nicht: Linux und die Community bietet so ziemlich alles an Software an
was man benötigt, jedoch möchte man ein spezielles Programm installieren. Mit Wine bringt Linux
bereits ein Programm mit, unter welchem sich einige Windowsprogramme installieren lassen.
Wine ist ein Projekt welches einiges an Windowssoftware unterstützt.
Unter anderem auch Spiele. Eine komplette Liste der unterstützten Windowssoftware findet Ihr auf der Projektseite in der Apps Database.

Ist das Programm nicht von Wine unterstützt oder läuft nicht, obwohl es auf der Wine Projektseite gelistet ist, hilft kommerzielle Software wie z.B. CrossOver von Codeweavers ab.

CrossOver ist eine weiter entwickelte Version von Wine und unterstützt mehr Software als Wine.
In einer speziell für Spiele entwickelten Version, CrossOver Games, lassen sich auch sehr viele aktuelle 3D Spiele unter Linux installieren. Vorausgesetzt einer guten Hardware, die man für Windows jedoch auch benötigt. Welche Programme unterstützt werden, findet man ebenfalls auf der Projektseite unter „Compatibility“

Ist man von CrossOver überzeugt, läßt sich erst einmal eine Test-Version installieren und ausprobieren. Sollte alles reibungslos funktionieren, ist es jedem frei eine Lizenz auf der Herstellerseite zu erwerben. Dazu benötigt man jedoch ein Account bei Codeweavers, welches recht schnell eingerichtet ist.

Mein Fazit: Ich habe bis dato alle Programme die ich unter Windows gut fand (natürlich Nicht-Windows-Programme) 🙂 mit CrossOver unter Linux installieren können.

Wine dagegen hat mich etwas enttäuscht, da das Spiel „Counter-Strike“ obwohl gelistet, zwar installieren aber nicht spielen läßt. An der Ursachenforschung bin ich noch.
Jedoch lassen sich ältere Spiele wie z.B. Anno 1602, Railroad Tycoon2 und Star Trek: The Next Generation installieren. Kopiert man die Installationsverzeichnisse von Windowsspielen in einen Ordner auf dem Linux-Rechner, lassen diese sich ohne weiteres jedoch Teils Spielen, wie z.B. Star Wars Jedi Acadamy.